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Petter Restorp vom Team La Sportiva: “Das Bora Wind Lauf ist ein echter Antrieb!”

Petter Restorp, der Gewinner der S1 Ultra 2023 mit einem ITRA-Score von 834, ist mehr als nur ein Elite-Trailrunner: Er ist auch ein Abenteurer, der gerne neue Orte durch das Laufen erkundet. Der gebürtige Schwede, der mittlerweile in Chamonix in Frankreich lebt, sieht im das Bora Wind Laufen eine energiegeladene Abwechslung zur winterlichen Alltagsroutine. Für ihn war das Rennen, das in einer sowohl charmanten als auch geschichtsträchtigen Umgebung stattfindet, ein wahrhaftiges “kleines Winterabenteuer”, das ihn nicht nur körperlich, sondern auch mental herausgefordert hat.

Für Petter ist das das Bora Wind Laufen eine exzellente Möglichkeit, die Laufsaison einzuleiten. Es dient als optimale Vorbereitung für längere Wettbewerbe, die im Früh- oder Spätsommer anstehen. Die Strecke bietet eine Mischung aus unterschiedlichen Untergründen und Bedingungen, die sie abwechslungsreich und anspruchsvoll, aber nicht übermäßig anstrengend gestalten. Dies ermöglicht den Läufern, sich vollkommen auf das Rennen zu konzentrieren oder von den atemberaubenden Aussichten fasziniert zu werden.

Doch seien Sie gewarnt: das das Bora Wind Laufen ist weit entfernt von einer leichten Aufgabe. Von den kalten Nächten bis zu den warmen Tagen, vom flachen Land bis zu den Bergen, erfordert jede Phase des Rennens eine sorgfältig durchdachte Strategie und die passende Ausrüstung. Hier sind Petters Empfehlungen, um diese einzigartige und spannende Winterherausforderung zu meistern.

Was hat dich an der Corsa della Bora am meisten gereizt?

Das Reisen ist für mich eine Passion und neue Orte zu Fuß zu erkunden ist einfach ideal. Wenn dann noch ein Wettkampf im Spiel ist, umso besser. Laufstrecken sind meistens so konzipiert, dass sie die Besonderheiten der Umgebung optimal nutzen, und das soziale Erlebnis eines Laufevents finde ich großartig. Als ich von der Corsa della Bora hörte, wusste ich sofort, dass es das perfekte Winterabenteuer für mich sein würde. Der Austragungsort und die Geschichte der Region haben mich fasziniert. Und es handelt sich keineswegs um eine leichte Herausforderung, sondern um einen ernsthaften Test mitten im Winter. Nach der Genesung von einer langen post-Covid-Phase war ich begierig, meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Zudem fand ich den Gedanken reizvoll, einmal außerhalb der regulären Laufsaison an einem langen Rennen teilzunehmen. Ich bin direkt aus den Bergen von Chamonix in Frankreich angereist, wo zu dieser Jahreszeit kaum Trailrunning-Veranstaltungen stattfinden.

Wie hast du dich während des Rennens gefühlt?

Natürlich habe ich zu schnell angefangen, aber das war kaum zu vermeiden. In der Nacht bewegte ich mich kontrolliert und effizient. Auf den ersten Anhöhen lag dichter, kalter Nebel, doch die Stimmung war großartig und ich konnte unbeschwert laufen. Als ich den österreichisch-ungarischen Tunnel bei Sveta Gora erreichte, sah ich Blutspuren – offenbar hatte sich jemand den Kopf an der niedrigen Decke gestoßen. Ein düsterer Hinweis auf die Kämpfe, die hier vor über einem Jahrhundert stattgefunden haben. Später im Rennen machte sich mein Trainingsmangel bemerkbar und stellte mich vor Probleme, vor allem bei den Abstiegen, bei denen meine Beine nicht mehr so recht mitspielen wollten. Dann aber erblickte ich das Meer zum ersten Mal und mein Optimismus kehrte zurück. Gegen Ende kreuzten sich unsere Wege mit denen der anderen Laufdistanzen, und es war erfrischend, wieder unter Menschen zu sein. Der Übergang von einem einsamen Kampf zu einem kollektiven, vergnüglichen Lauf gab mir neue Energie, und plötzlich konnte ich die letzten Kilometer bis zum Ziel in einem für mich angenehmen Tempo absolvieren. Am Hafen und im Bora-Dorf war die Feier bereits in vollem Gange.

Was würdest du empfehlen, während eines langen Winterrennens zu essen?

Die Ernährung während langer Wettkämpfe ist stets eine Herausforderung und einer der kniffligsten Puzzleteile, die es zu lösen gilt. Es ist wichtig, einen Plan zu haben und diesem zu folgen. Doch ebenso wichtig ist es, sich bewusst zu sein, dass der Plan nie hundertprozentig aufgehen wird. Man sollte also auch einen Plan B in der Hinterhand haben und dann improvisieren. Normalerweise nehme ich einen Großteil meiner Kalorien in flüssiger Form zu mir, der Rest kommt durch Gele, Riegel und ein paar Süßigkeiten. Gegen Ende des Rennens setze ich mehr auf Wasser und versorge mich an den Verpflegungspunkten mit Gele und Energiesupplementen. Für Winterläufe ist etwas Warmes sehr willkommen. Wenn die Organisation an einer Verpflegungsstation Suppe anbietet, sollte man diese Chance nicht verpassen. Zieh deine gesamte Kleidung an, setz dich hin und genieße es. Mein Favorit ist Minestrone-Suppe mit Parmesan und ein paar salzigen Crackern oder Chips. Wenn es kalt ist, kann es nützlich sein, die Flüssigkeit in einem Hydrationsbeutel auf dem Rücken deiner Laufjacke zu transportieren. Wenn man ihn erwärmen kann, hält er auch den Rücken schön warm. Das Beste, was ich bisher gefunden habe, ist der schwarze Johannisbeersportdrink von Moonvalley. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen.

Wie gestaltest du dein Wintertraining?

Abwechslung im Training ist vorteilhaft. Manchmal lege ich mehr Wert auf die Laufdistanz, manchmal konzentriere ich mich auf intensivere Einheiten. In bestimmten Zeiträumen setze ich den Fokus auf Steigungen, während ich in anderen Abschnitten eher das flache Laufen und die Geschwindigkeit trainiere. Alles muss sich nach den Plänen, der familiären Situation, dem Standort, dem Wetter und dem allgemeinen Lebenskontext richten. Der Winter ist für mich meist eine gute Zeit, um meine Fitness zu steigern. Die Pfade rund um mein Zuhause sind oft mit einer dicken Schneeschicht bedeckt.

Das Laufen darauf macht Spaß, für das Training bevorzuge ich jedoch Straßen, Laufbahnen und das Laufband. Hauptsächlich mache ich Intervalle auf flachem Gelände und nutze Skitouren als Ergänzung für die längeren Tage draußen.

Welche positiven Eigenschaften kann der Streckenverlauf des Das Bora Wind Lauf für die athletische Vorbereitung bieten?

Die Teilnahme am Das Bora Wind Lauf stellt eine willkommene Abwechslung zur winterlichen Trainingsroutine dar und fungiert als echter Motivationsschub. Da die meisten Wettbewerbe im Sommer stattfinden, dient dieser Winterlauf als hervorragende Erinnerung an andere essenzielle Aspekte in Langstreckenrennen. Dazu zählen etwa die Nahrungsaufnahme, das Laufen bei Dunkelheit, sowie die Planung und Vorbereitung, inklusive der richtigen Ausrüstung und Kleidung.

Welche Wettkämpfe würden Sie zur Vorbereitung auf das Das Bora Wind Lauf empfehlen und für welche Wettkämpfe kann das Das Bora Wind Lauf als Vorbereitung dienen?

Um optimal für das Das Bora Wind Lauf vorbereitet zu sein, sollten einige längere Läufe und Rennen im Vorfeld absolviert werden. Man muss nicht unbedingt alle Distanzen durchlaufen, um sich heranzutasten. Aber der Unterschied hierbei ist, dass der Wettbewerb im Winter stattfindet und das Wetter schnell umschlagen kann. Wenn Sie sich bereit fühlen, ist das gut, aber es wäre ideal, zuvor ein kürzeres Winterrennen in Marathon-Distanz und ein Sommerrennen zwischen 80 und 100 km zu absolvieren.

Das Das Bora Wind Lauf eignet sich ausgezeichnet als Vorbereitung für die längeren Rennen, die zu Beginn der Laufsaison auf dem Programm stehen.

Welche Ausrüstung ist ein Muss für den Winterlauf?

Für den Winterlauf ist der La Sportiva Cyklon Cross GTX der beste Schuh. Er verfügt über eine integrierte Gamasche, ist wasserdicht, bietet hervorragenden Halt und trägt sich äußerst komfortabel.

Die Stirnlampe Silva Trail Speed 5X punktet mit überlegener Leuchtstärke und der Option, den Akku in einer Tasche warm zu halten, die über ein Verlängerungskabel angeschlossen ist. Ein gelungenes Zusammenspiel von hoher Leuchtkraft und langer Akkulaufzeit.

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